Stolz veröffentlichten wir vor einigen Wochen an dieser Stelle den Transferhammer mit Martin Klafflsberger. Martin sollte nicht nur als erster Keeper das Tor beim VfL hüten, sondern auch um die Mannschaft herum weitere Aufgaben übernehmen. Nun die Ernüchterung: Gestern veröffentlichte der VfB Schwelm ebenfalls die Verpflichtung von Martin Klafflsberger. Was ist passiert? Trainer Tommy Schmitt bezieht hierzu Stellung und äußert sich wie folgt:

„Vor zwei Tagen erreichte mich eine plumpe Whatsapp-Nachricht von Martin, nach der die vereinbarte Verpflichtung hinfällig wäre. Nicht nur über die Tatsache als solche, sondern gerade auch über diese Vorgehensweise bin ich sehr enttäuscht. Nicht nur, dass Martin wichtige Aufgaben übernehmen sollte, auch einige unserer Spieler haben es von seiner Verpflichtung abhängig gemacht, ob sie noch ein Jahr beim VfL Gennebreck dranhängen. Leider muss man festhalten, dass ein Wort, ein Handschlag heutzutage einfach nichts mehr wert ist. Ein kleiner Verein wie unserer kann gegen größere Vereine einfach nicht mithalten.“
Tommy Schmitt ist auch über die Vorgehensweise vom VfB Schwelm sehr enttäuscht, schließlich wissen die Verantwortlichen dort, dass Martin eigentlich in Gennebreck im Wort steht.

Nun gilt es, den Blick nach vorne zu richten. Tommy hierzu: „Ich hatte noch keine Chance, mit dem Vorstand und mit der Mannschaft zu sprechen. Alle haben die unerfreuliche Entwicklung aus den sozialen Netzwerken erfahren. Ein Anruf aus Schwelm wäre sicherlich hilfreich gewesen. Die Situation ist jetzt so, wie sie ist, und wir müssen sie akzeptieren. Wir feilen weiter fleißig an unserem Kader und werden für die kommende Spielzeit auch ohne Martin eine schlagkräftige Truppe auf die Beine stellen.“